… gefühlt wie am anderen Ende der Welt. Zum Glück waren wir hier für 2 Tage. Hört sich zwar kurz an, aber da dieses kleine Örtchen nur aus einer Straße besteht, braucht man nicht so viel Zeit, um alles kennen zu lernen. Aber wir hätten auch kein Problem damit gehabt einfach eine Woche dort zu bleiben :-) . In Assos war das Meer sau kalt – was sau kalt heißt, können wir mittlerweile zwar nicht mehr ganz objektiv sagen ;-) , aber es hat sich wie 17 Grad angefühlt, aber wahrscheinlich waren es so 25 Grad warm, man konnte nämlich auch ohne Bewegung im Wasser rumhängen, d.h. so kalt kann’s nicht gewesen sein :-) … das Meer war auf jeden Fall erfrischend und glasklar. Leider hatten wir keine Schnorchel dabei. Die Fische konnte man schon vom Steg aus beobachten. In der Türkei sagt man es war HARIKA, mega toll, irgendwie kann man’s auf deutsch nicht genau so ausdrücken.
Neben dem tollen Meer gibt es dort auch das beste Eis der Welt. Eigentlich ein echter Geheimtipp, aber davon müssen wir einfach erzählen. Erst wir eine frische super heiße Waffel gebacken, dann darf man sich die Wunscheissorten aussuchen, während die Waffel versucht abzukühlen, wird nebenbei noch Nutella drauf geschmiert, dann kommt das Eis dazu.. und zum Schluss noch eine neue frisch gebackene Waffel, die das ganze zu einer Art Calzone zaubert :-) . So und wenn man dann reinbeißt… – ich kann’s euch sagen, wir haben gleich zwei davon gegessen. Der Geruch alleine hat uns am Strand schon den ganzen Tag belästigt ;-) . Uiuiui, vielleicht ist ja noch jemandem das Wasser im Mund zusammen gelaufen, außer uns… mmmmh yummy. So, mehr gibt’s jetzt nicht zum Eis, habe gerade schon den Hinweis bekommen, dass ich dem Eis einen ganzen eigenen Absatz gewidmet habe.. also höre ich mal auf…
So wie wir es von uns selbst kennen, haben wir am Abreisetag die Assos-Ruinen angeschaut. Vorher hatten wir keine Zeit ;-) . Es war wirklich so – na ja, also nicht ganz – aber unser Auto stand auf einem Parkplatz mit 45% Steigung und da es ja nur eine Straße gibt, die an einigen Stellen maximal 2,5 Meter breit ist und mittelalterlich gepflastert, haben wir das Anschauen der Ruinen einfach auf den Abreisetag geschoben.
Von dort aus ging es weiter nach Canakkale.. die Meerenge, Käsetoast usw…. wer schon etwas darüber gelesen hat, weiß ja längst Bescheid :-) und von Canakkale aus ging es über Kesan nach Tekirdag und Kumbag. Diese Fahrt ist wirklich irgendwie langweilig, so lange man am Meer entlang fährt, ist es toll und dann wird’s öde… sogar so öde, dass ich schlafen mußte – ich schwöre :-) :-) . Weil wir zufällig auch noch an einem Donnerstag angekommen sind, konnten wir die Zeit gleich nutzen und am Pazar einkaufen gehen… höhö. Nach Ruinen, Fähre und 5 Stunden Autofahrt, kann uns dann doch keiner vom Shoppen abhalten, so was nennt man extrem touristing.. wir gehören auf jeden Fall dazu.
Im Moment sitzen wir auf dem Balkon und schmieren uns mit Kologna ein – Kölnisch Wasser – damit wir nicht von den Schnaken gefressen werden. Es ist super warm und wir können noch ein paar Tage den Sommer genießen.
In unserer neuen Fotogalerie könnt ihr sehen, was wir so machen, wie ich z.B. am Strand meine türkisch Kenntnisse erweitere – mit der Hand uns Fuss-Technik, Emre’s Cousine Elif bringt mir ganz viele neue Sachen bei..und so weiter… könnt ja selbst gucken.. Viel Spaß öpüüüük Emre & Katrin
PS.: Hat sich alles etwas in die länge gezogen, hatten kein Internet – öff ya, zum Glück gibt es auch hier UMTS Karten